Stärkung der dörflichen Zivilgesellschaft in den Bezirken Baraoueli, Kati, Kolokani

Unser nächstes Projektvorhaben hat nicht vorrangig den Bau von Gebäuden wie Schulen oder Gesundheitsstationen mit dem Ziel des Aufbaus der dörflichen Infrastruktur im Blick. Es richtet sich vielmehr darauf, die dörfliche Zivilgesellschaft zu stärken. 

 In verschieden benachbarten Kommunen, die bereits eine Gesundheitsstation oder eine Schule haben, möchten wir die Bevölkerung motivieren, ihre Einrichtungen zu erweitern, zu qualifizieren und das Thema Gesundheit, Bildung und Ernährungssicherung konkreter in den familiären (Überlebens)Lebensalltag zu bringen.

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Das heißt, dass wir die Bildung dörflicher Kooperativen fördern, die sich mit dem Anbau, der Lagerung und Haltbarmachung von Gemüse, Fisch oder Fleischprodukten beschäftigen. Wir möchten gemeinschaftlich angeschaffte Transportmittel zu nächstgelegenen Märkten fördern, die einen mühevollen Fußweg und den gesundheitsgefährdenden Transport schwerer Produkte auf dem Kopf ersetzen.

Das Projekt beinhaltet zudem die Förderung und Erweiterung eines bestehenden Gesundheitszentrums wenn es Maßnahmen zur Aufklärung über den Zusammenhang von Ernährungsvielfalt, Trinkwassernutzung und Gesundheit anbietet und sich mit anderen Gesundheitszentren vernetzt.

Der Zugang zu Trinkwasser und die Bildungsförderung von Kindern werden in den Zieldörfern nach wie vor im Blick stehen.
Wir vom SOLISA Freundeskreis Essen haben das Projektvorhaben mit SOLISA Bamako, unserer Partnerorganisation gemeinsam entwickelt. SOLISA Bamako hat bereits 14 Dörfer benannt. Die Bevölkerung hat ein starkes Interesse an dem Projekt geäußert, erste Ideen entwickelt und Interesse am Austausch mit den anderen Projektdörfern geäußert. Unsere Erfahrung zeigt: Ein Projekt kann nur dann erfolgreich sein wenn die Bevölkerung befragt wird und bei der Entwicklung erster Ideen direkt dabei ist.

Da das Projekt sehr umfangreich ist, und über einen Zeitraum von mindesten zwei Jahren andauern wird, haben wir uns mit unserem befreundeten Verein Baobab e.V. Schüler für Afrika zusammengeschlossen. Das Projekt wird somit ein Konsortialprojekt werden.

Wir hoffen, in 2019 mit dem Projekt starten zu können und freuen uns über jeden, der dieses interessante Vorhaben unterstützen möchte.

 

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